Search Console hat diese nervige Eigenschaft: Sie zeigt dir nur Keywords mit einer bestimmten Mindestanzahl an Impressionen. Alles andere verschwindet in der Kategorie anonymisiert.
Ich zeig dir, wie du das umgehst. Erstens, exportiere deine Daten nicht über das Interface. Geh stattdessen zu Leistung, wähl einen Zeitraum von genau 16 Monaten, und lade dann die CSV runter. Warum 16 Monate? Weil Google bei längeren Zeiträumen mehr Low-Volume-Keywords aggregiert und anzeigt.
Zweitens, verbinde Search Console mit deinem Google Analytics über die native Integration. Dann siehst du in Analytics unter Akquisition tatsächliche Landing-Pages mit Keyword-Daten, die in Search Console fehlen. Klingt komisch, funktioniert aber.
Drittens, nutze die URL-Inspection API wenn du technischer unterwegs bist. Damit kannst du einzelne URLs abfragen und siehst Crawling-Probleme, die im Dashboard nicht auftauchen. Google bietet das kostenlos an, du brauchst nur einen API-Key.
Der wichtigste Punkt: Verlass dich nie auf eine einzelne Datenquelle. Search Console allein zeigt dir vielleicht 60 Prozent vom Bild. Kombiniere es mit Analytics und einem Crawler wie Screaming Frog.